loneliness

Es ist das was ich wollte. Ich selbst sein.
Allein sein. 

Mich selbst finden, mich selbst schätzen.
Aber ich schätze das habe ich nicht. 

Ich habe dich gefunden,
ich habe dich geschätzt, für alles was du getan hast.

Um im Nachhinein zu erkennen, dass das,
was du getan hast,
nichts war.
Und jetzt sitz ich hier und muss erkennen,
dass von dem Bild, das ich von uns hab,
nichts wahr war.

Und dennoch fehlst du. 

Ich hab mich verloren, bei dem Versuch,
mich selbst zu finden. 

Bin zwischen Verdrängung und Kompensation vom Weg abgekommen.
Und jetzt steh ich hier, zwischen kalten, kahlen Bäumen,
umgeben von Laub und Nebel,
in völliger Einsamkeit. 

Nicht in der Lage, die Brotkrumen zu entdecken, die mich zurück in mein wärmendes, schützendes Bett führen sollten, das in einsamen Nächten daran scheitert,
dich zu ersetzen. 


Weil selbst jede hübsche, strahlende Lichterkette,
jeder rosige, liebliche Raumduft,

jeder flackernde, wärmende Kerzenschein
daran scheitert,
das Fehlen deiner Aura zu ersetzen.

- celine s.

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